Pressemeldung vom 18. November 2015

„Digitalisierung ist Innovationstreiber des 21. Jahrhunderts“

Zweite Fachtagung: „Digital vernetzen, intelligent produzieren: Industrie 4.0 für Niedersachsen“ in Hannover Herrenhausen
„Die Digitalisierung ist der Innovationstreiber des 21. Jahrhundert“, mit diesen Worten hat heute Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies gemeinsam mit NiedersachsenMetall Geschäftsführer, Dr. Volker Schmidt, die zweite Fachtagung zum Thema Industrie 4.0 in Hannover eröffnet. Rund 250 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft diskutierten in Hannover Herrenhausen über die Potenziale und Möglichkeiten einer digital vernetzten, intelligent produzierenden Industrie. Wirtschaftsminister Olaf Lies unterstrich in seiner Rede die große Bedeutung, die die niedersächsische Landesregierung dem Thema beimisst.
 


Wörtlich sagte Lies: „Die Entwicklungen im Bereich der Industrie 4.0 sind mit die wichtigsten  Innovationstreiber unseres Jahrhunderts. Um die Wettbewerbsfähigkeit, den Wohlstand und die Arbeitsplätze in Unternehmen und den Standort Niedersachsen nachhaltig zu sichern, müssen wir in diesem Bereich deutliche Akzente setzen und vor allem niedersächsische Unternehmen branchenübergreifend auf Hersteller- und Anwenderseite dabei unterstützen, die Potenziale von Industrie 4.0 optimal zu nutzen. Das machen wir, indem wir den Breitbandausbau im Land flächendeckend weiter konsequent vorantreiben und indem wir KMU in der Produktentwicklung auf dem Gebiet der Industrie 4.0 fördern. Ein wichtiger Partner ist dabei auch die von uns im Sommer 2015 neu eingerichtete Geschäftsstelle Netzwerk Industrie 4.0, die beim Innovationszentrum angesiedelt ist.“


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Die Präsentationen der Foren sind bei den Referenten angefragt und werden nach erfolgter Freigabe rechts unter Downloads zur Verfügung gestellt.
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Für NiedersachsenMetall-Hauptgeschäftsführer Volker Schmidt ist der flächendeckende Breitbandausbau ebenfalls von grundsätzlicher Bedeutung: „Für den ganz überwiegenden Teil unserer Unternehmen ist schnelles Internet essentiell für das Gelingen der Umstellung hin zur digitalen Fabrik. Knapp die Hälfte unserer Unternehmen haben ihren Sitz in den peripheren Lagen jenseits der großen Ballungsgebiete. Ein ebenso großer Teil sagt, dass die Versorgung mit schnellen Internetverbindungen noch stark zu wünschen übrig lässt. Deshalb sind die Initiativen der Landesregierung so richtig und wichtig, mehr investive Mittel für den Breitbandausbau nach Niedersachsen zu lotsen.“
 
Als Erfolg wertete Lies den Aufbau eines von bundesweit fünf „Kompetenzzentren Mittelstand 4.0“ am Standort Hannover. Wirtschaftsminister Olaf Lies: „Mit dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 haben wir zukünftig noch bessere Voraussetzungen in Niedersachsen, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei der  Digitalisierung und der digitalen Transformation durch Beratung und Anschauungsmöglichkeiten zu unterstützen. Ein integraler Bestandteil des Kompetenzzentrums wird die „Niedersächsische Lernfabrik Industrie 4.0“ sein, die bei der Robotation Academy auf dem Messegelände eingerichtet wird. Die Lernfabrik dient als Technologieplattform und soll Unternehmen in die Lage versetzen, unabhängig vom Tagesgeschäft im Zusammenspiel mit qualifiziertem Personal die Erforschung, Qualifizierung und Demonstration von Industrie 4.0 - Komponenten voranzutreiben.“ Das Kompetenzzentrum ist am Produktionstechnischen Zentrum (PZH) der Leibnitz Universität angesiedelt. Der Förderbetrag des Bundes liegt bei 5,3 Millionen Euro für den Projektzeitraum von zunächst fünf Jahren.
 
Eine große Herausforderung sieht Schmidt in der mangelnden Investitionsneigung vieler Unternehmen: „Es ist historisch ohne Beispiel, dass ein Konjunkturaufschwung nicht von einer durchgreifenden Belebung der Investitionen in Maschinen und Ausrüstungen begleitet und getragen wird. Die Nettoinvestitionen der Unternehmen in Deutschland werden dieses Jahr zum dritten Jahr hintereinander negativ sein. Die Umstellung zur smart factory macht aber Investitionen zwingend erforderlich.“ Initiativen, die Investitionen im Inland ankurbeln, seien daher ebenfalls der richtige Weg. Als gutes Beispiel nannte Schmidt hier die von der Landesregierung angestrebte steuerliche Förderung von Ausgaben für Forschung und Entwicklung.


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Christian Budde
Kommunikation
Leiter Presse und Online, Pressesprecher

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